Kategorie Neuigkeiten

Aktuelle Zwischenergebnisse: März 2026

Im März fand ein gemeinsames Projekttreffen an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Gastgeber waren die Institute TMDT und IZMD, die gemeinsam mit den Projektpartnern Control Expert, Deutsches Bergbau-Museum Bochum und schnaq GmbH aktuelle Entwicklungen und Fortschritte im Projekt präsentierten und diskutierten.

CVPR 2026: Annahme eines Beitrags zur Unsicherheitsschätzung in 3DGS

Unser Beitrag „PRIMU: Uncertainty Estimation for Novel Views in Gaussian Splatting“ wurde für die CVPR 2026 angenommen. Die Methode schätzt die Zuverlässigkeit neuartiger 3DGS-Renderings ein und ermöglicht so einen sichereren Einsatz neuronaler 3D-Rekonstruktion für Anwendungen wie Robotik, Blickplanung sowie die Erkennung von Veränderungen und Anomalien.

Workshop zu 3DGS und Open Source

Foto des Workshops, Dominic Fehling, sitzend an einem Computer, die Präsentation zum Workshop im Hintergrund auf einem großen Bildschirm sichtbar.

Die Tagung „Spiel | Museum“ des Cologne Game Lab an der Technische Hochschule Köln widmete sich dem Zusammenspiel von Museologie, Museumspädagogik und Game Studies. Sie fand vom 12.–14. November 2025 in Köln im Wallraf‑Richartz‑Museum sowie am Cologne Game Lab statt. Ziel war ein Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis – zwischen Museums- und Spielräumen, digitalen und analogen Vermittlungsformaten.

Diesen Rahmen durften wir nutzen, um einen Hands-On Workshop zur Erstellung von 3D-Rekonstruktionen mit Open Source Werkzeugen zum bunten Tagungsprogramm beizusteuern.

Erstellung digitaler Zwillinge industrieller Kulturgüter

Im Rahmen des ICOMOS-Workshops Künstliche Intelligenz und Denkmalpflege präsentierten wir aktuelle Ergebnisse aus Just Scan It 3D. Anhand von Fallbeispielen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum haben wir gezeigt, wie KI-gestützte 3D-Rekonstruktionen zu Dokumentation, Monitoring und virtueller Vermittlung von industriellem Kulturerbe beitragen.

3D-Rekonstruktion für die AR-Schadensinspektion von Fahrzeugen

Moderne 3D-Rekonstruktionstechniken eröffnen KFZ-Gutachtern neue Wege, Fahrzeugschäden zu analysieren und zu bewerten. Die Künstliche Intelligenz erzeugt fotorealistische 3D-Modelle, die eine virtuelle Begutachtung erlauben. Dadurch können Schäden am digitalen Modell betrachtet, markiert und für die Abwicklung dokumentiert werden

Erste Umsetzung eines Gaussian Splats in VR

3D-Rekonstruktion des Förderturms des Deutschen Bergbau-Museums, betrachtet aus der Vogelperspektive.

Im Sommer 2024 startete das Projekt "Just Scan It 3D", bei dem KI, Unsicherheitsquantifizierung und Anomaliedetektion genutzt werden, um 3D-Szenen und -Modelle authentisch zu erfassen – wie am Beispiel des Doppelbocks des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, der mithilfe von Drohnenaufnahmen und 3D-Gaussian-Splatting realisiert wurde.